JSON

JSON

JSON ist ein Textformat für den Datenaustausch zwischen Programmen — lesbar für Menschen, eindeutig für Maschinen. Fast jede Web-Schnittstelle antwortet darin, und ein Export „als JSON" liefert die Rohdaten statt einer aufbereiteten Ansicht.

JSON steht für JavaScript Object Notation und ist ein Textformat, in dem Programme Daten austauschen. Es ist so aufgebaut, dass Menschen es lesen können und Maschinen es eindeutig verstehen — beides zugleich, und darin liegt der Grund für seine Verbreitung.

Eine JSON-Datei besteht aus Paaren von Namen und Werten. Ein Nutzerprofil könnte lauten: Name “Anna”, Alter 34, aktiv ja. Werte können Zahlen, Text, Wahrheitswerte, Listen oder wieder ganze Objekte sein — dadurch lassen sich auch verschachtelte Strukturen abbilden, etwa eine Liste von Beiträgen, von denen jeder wieder Autor, Datum und Reichweite trägt.

Warum es überall auftaucht

Fast jede Programmierschnittstelle im Web antwortet in JSON. Wer Daten von einem Dienst abruft — Wetterwerte, Aktienkurse, die eigenen Nutzungsstatistiken —, bekommt sie in aller Regel in diesem Format. Es hat XML weitgehend abgelöst, weil es deutlich weniger Zeichen braucht und sich in praktisch jeder Programmiersprache mit einer einzigen Zeile einlesen lässt.

Auch Sprachmodelle geben strukturierte Antworten meist als JSON aus. Wenn ein Modell nicht Fließtext liefern soll, sondern etwa eine Bewertung mit Begründung und Vertrauenswert, ist JSON das übliche Format — es lässt sich maschinell prüfen, während freier Text das nicht tut.

Was es für Nutzer bedeutet

Bietet eine Plattform den Export “als JSON-Datei” an, heißt das: Die Daten kommen nicht als fertige Tabelle oder Grafik, sondern in ihrer Rohform. Das ist unbequemer zu lesen, aber vollständiger — nichts ist für die Darstellung vereinfacht oder weggelassen. Tabellenprogramme und Auswertungswerkzeuge können solche Dateien einlesen; im Texteditor geöffnet sieht man geschweifte Klammern, Anführungszeichen und Doppelpunkte.

Genau darin liegt der Unterschied zwischen einem Dashboard und einem Datenexport: Das Dashboard zeigt, was der Anbieter für wichtig hält. Die JSON-Datei enthält, was tatsächlich gespeichert ist.

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