

FuzzingBrain V2
#91 in Agenten-FrameworksUnknown · v2 · seit 2026-05-20 · 2× · zuletzt 29. Juni 2026
FuzzingBrain V2 ist ein multi-agentenbasiertes LLM-System für die vollautomatische Entdeckung und Reproduktion von Software-Schwachstellen in C/C++-Projekten, entwickelt vom o2lab-Team (bekannt durch die DARPA AIxCC-Teilnahme). Es basiert auf Googles OSS-Fuzz-Infrastruktur, nutzt das Model Context Protocol (MCP) für Tool-Integration und führt eine neue "Suspicious Point"-Abstraktion zur präzisen Schwachstellenlokalisierung ein. Im AIxCC-2025-Finale erreichte das System eine Erkennungsrate von 90% (36 von 40 Schwachstellen) und entdeckte im realen Einsatz 29 Zero-Day-Schwachstellen in 12 Open-Source-Projekten, von denen zwei CVE-IDs zugewiesen wurden.
Features
| Autonomie-Grad | Vollautomatisch, keine menschliche Eingabe nötig; generiert eigenständig PoC-Nachweise und Schwachstellenberichte |
| Deployment-Dauer (Long-Running) | Konfigurierbare Zeitlimits: 120 Minuten (Delta-Scan) und 240 Minuten (Full-Scan) pro Challenge; erstes Fund-Ergebnis in unter 5 Minuten (laut fuzzingbrain.github.io) |
| Kanäle | Distributed-Worker-Architektur mit Redis-Message-Queue und MongoDB; Analyzer-Server via RPC |
| Modalitäten | Code-Analyse (Text/Quellcode), Fuzzing-Feedback (libFuzzer mit ASan/MSan/UBSan) |
| Plattform | C/C++-Softwareprojekte, integriert mit Googles OSS-Fuzz (über 1.000 Open-Source-Projekte) |
| Preis-Tier | Open Source (Apache-2.0-Lizenz); Evaluierungsbudget im Paper: $150 (Delta-Scan) bzw. $400 (Full-Scan) pro Challenge; $200 pro Projekt im realen Einsatz (API-Kosten für LLM-Aufrufe) |
| Release-Datum | arXiv-Paper veröffentlicht Mai 2026 |
| Tool-/MCP-Integrationen | MCP-basierte statische und dynamische Analyse-Tools (Call-Graphs, Function-Extraktion, Reachability-Analyse) via BaseAgent-Klasse |